Was auf der ProWein in etwa passierte…

29. März 2014

Die ProWein in D?sseldorf ist nat?rlich jedes Jahr eine Reise wert. Auch wenn dieses Jahr der Messebesuch nur einen Tag dauerte, gab es eine Menge Highlights, die woanders schwerlich zu finden w?ren. Hier die interessantesten der verkosteten Weine (teilweise Fassmuster), die selbstredend nur einen Bruchteil der vor Ort degustierbaren Weine der Weltspitze darstellen.

wei?:

Sattlerhof, S?dsteiermark, Sauvignon Blanc „Privat“ 2007 – 95 Punkte
Hirtzberger, Wachau, Riesling Smaragd Singerriedel 2013
– 95
Hirtzberger, Wachau, Gr?ner Veltliner Smaragd Honivogl 2013 – 94
Gantenbein, Graub?nden, Chardonnay 2011 – 94
Hirtzberger, Wachau, Riesling Smaragd Hochrain 2013 – 93+
Sattlerhof, S?dsteiermark, Morillon Pfarrweingarten 2011 – 93+
Sattlerhof, S?dsteiermark, Wei?burgunder Pfarrweingarten 2007 – 93
Huber, Baden, Chardonnay Hecklinger Schlossberg 2011 – 93
Hirtzberger, Wachau, Wei?burgunder Smaragd Steinporz 2013- 92+
Hirtzberger, Wachau, Gr?ner Veltliner Smaragd Axpoint 2013 – 92+
Hirtzberger, Wachau, Gr?ner Veltliner Smaragd Rotes Tor 2013 – 92
F.X. Pichler, Wachau, Riesling Reserve „M“ 2013 – 92
Knoll, Wachau, Gr?ner Veltliner Smaragd Loibner „Vinothekf?llung“ 2013 – 92
Knoll, Wachau, Riesling Smaragd Sch?tt 2013 – 92
Gut Hermannsberg, Nahe, Riesling GG Bastei 2012 – 92
Leflaive, Burgund, Mâcon Verzé 2011 – 92

rot:

Descendientes de J. Palacios, Bierzo, La Faraona 2012 – 97 Punkte
Alvaro Palacios, Priorat, L’Ermita 2012 – 96
Alvaro Palacios, Priorat, Finca Dofi 2012 – 95
Huber, Baden, Sp?tburgunder Wildenstein 2011 – 94

Rampolla, Toskana, „d’Alceo“ 2006 – 94
Gaja, Piemont, „Sperss“ 2009 – 94
Kollwentz, Neusiedlersee-H?gelland, Blaufr?nkisch Setz 2008 – 94
Kollwentz, Neusiedersee-H?gelland, „Eichkogel“ 2008 – 93+
Rampolla, Toskana, „d’Alceo“ 2009 – 93+
Huber, Baden, Sp?tburgunder GG Hecklinger Schlossberg 2011
– 93
Descendientes de J. Palacios, Bierzo, Moncerbal 2012 – 93
Alvaro Palacios, Priorat, Gratallops Ví de Vila 2012 – 93

Altare, Piemont, Barolo Cerretta 2008 – 93
Descendientes de J. Palacios, Bierzo, Las Lamas 2012 – 92+
Gaja, Toskana, Brunello Rennina 2004 – 93
Poliziano, Toskana, Vino Nobile Asinone 2010 – 92+
Altare, Piemont, Barolo Cerretta „Amano“ 2010 – 92
Barone Ricasoli, Toskana, Castello di Brolio 2010 – 92
Foradori, Trentino, „Granato“ 2010 – 92
Heinrich, Neusiedlersee, Salzberg 2011 – 92
Castello del Terricio, Toskana, „Lupicaia“ 2006 – 92
Castello del Terricio, Toskana, „Lupicaia“ 2007 – 92

Lemberger mit langer Laufzeit

16. März 2014

Leider hat es sich in Deutschland l?ngst noch nicht ?berall herumgesprochen, dass aus der w?rttembergischen Paradesorte Lemberger hervorragende Rotweine mit Komplexit?t und Tiefgang entstehen k?nnen. Doch ob diese nach ?ber 10 Jahren Reifung immer noch f?r echte Begeisterung sorgen k?nnten, war dann doch eher ungewiss. Umso mehr wurden bei der j?ngsten Weinprobe dann die Erwartungen ?bertroffen, da sich tats?chlich die gro?e Mehrheit der angestellten Weine in ausgezeichneter Verfassung pr?sentierte. Verkostet wurden je drei Lemberger aus den Regionen Remstal / Stuttgart und dem Heilbronner Unterland.

Remstal / Stuttgart:

Weinmanufaktur Untert?rkheim, Lemberger *** 2003
etwas Graphit und Bittermandel, leichte Animalik, gez?gelte Kraft, besitzt eine gewisse Strenge, gut strukturiert; langer Nachhall, 91 Punkte

Weingut Aldinger, Fellbacher L?mmler Lemberger *** 2003
sehr dunkelfarbig, viel Waldbeeren, auch Graphit, Kaffee und Schokolade, geschmeidig und kantig zugleich, wirkt noch recht jugendlich, 91 Punkte

Weingut Karl Haidle, Lemberger 2003
tintig, erdig, Rumtopf, dennoch eher schlank, mit etwas Bittermandel und leichter Senfnote, gute Harmonie, 90 Punkte

Unterland:

Weingut Drautz-Able, Lemberger „RD“ 2003
viel Brombeere, Mandel, etwas Holunder, Butter-und R?staromen, recht weich am Gaumen, 89 Punkte

Weingut G. A. Heinrich, Lemberger „Experiment Reserve XR“ 2003
komplex, aber nicht ganz ausgewogen – Pflaume, gr?ner Pfeffer, dunkler Fruchtgummi, etwas senfig, kernig, wirkt nicht harmonisch, etwas Klebstoff,  leichte Reifenote. Der Gewinner des Vinum Rotweinpreis 2009 war der schw?chste Vertreter der Reihe: 87 Punkte

Weing?rtnergenossenschaft Grantschen, „Grandor“ 2003
reint?nig, blaubeerig, dicht, komplex, gute Harmonie, geschliffene Tannine, k?hle Eleganz, sehr trinkanimierend, gute L?nge, 92 Punkte

Cabernet von Down Under

7. März 2014

Aus der Region rund um Adelaide stammen sechs Cabernet Sauvignons des Jahrgangs 1998, die k?rzlich verkostet wurden:

Charles Melton Wines, Barossa Valley, Cabernet Sauvignon 1998
Pflaume und gr?ne Paprika, kr?utrig, etwas Lakritz, erinnert eher an einen Italiener, Portweinnote, zu Beginn mit guter Harmonie, deutlich fortgeschrittene Reife, 89 Punkte

D’Arenberg Wines, „The Coppermine Road“, Mc Laren Vale, Cabernet Sauvignon 1998
sehr dunkel, Minze, Leder, Kaffee, ein Hauch Liebst?ckel, gute Dichte, am Gaumen merkt man den Alkohol, 91 Punkte

Haselgrove Wines, „H“, Mc Laren Vale, Cabernet Sauvignon 1998
Bordeaux-Style, feine Rauch- bzw. Aschenote, wirkt zun?chst etwas animalisch, leichter Jodton, dennoch mit sch?ner Frische, schlank, gute L?nge, 93 Punkte

Fox Creek Wines, Mc Laren Vale, Cabernet Sauvignon „Reserve“ 1998
weich und mundf?llend, sch?ne Butternote, Holunder, Kakao, etwas streng im Abgang, 91 Punkte

Peter Lehmann Wines, „Mentor“, Barossa Valley 1998
schwarzer Tee, deutlich Paprika, alkoholisch, leichtgewichtig am Gaumen, wirkt zwar ?ppig, ist aber eher banal, 88 Punkte

Clarendon Hills Vineyard, „Sandown Vineyard“, Adelaide Hills, Cabernet Sauvignon 1998
viel Brombeere, Kirschschnapspraline, s??lich, Teer, gute Harmonie, 89 Punkte