23. August 2009
Ganz im Gegensatz zum Riesling k?nnen die drei wei?en Burgundersorten Chardonnay, Wei?- und Grauburgunder erheblich vom Barriqueausbau profitieren. Im besten Alter wurden die folgenden Weine verkostet, die alle ?berzeugten:
- Drautz Able, W?rttemberg, Wei?burgunder 2001
voll, s??liche Note, rund, Datteln, getrocknete Fr?chte, 92 Punkte
- Philippi, Pfalz, Chardonnay 1999
schlank, frisch, Hefenote, elegant, 91 Punkte
- Johner, Baden, Grauburgunder SJ 2000
sehr komplex, etwas unausgewogen, dicht, 89-90 Punkte
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31. Juli 2009
Nicht die Pfalz stand diesmal im Mittelpunkt, die gro?en Namen kamen bei dieser Probe aus dem Rheingau und von der Mosel, aus Rheinhessen, von der Nahe und – Achtung Pirat – den USA. Die meisten dieser Gew?chse w?rden heute als Gro?e bzw. Erste Gew?chse klassifiziert. Eine Bezeichnung, die 2001, au?er im Rheingau, noch nicht gebr?uchlich war, aber schon auf den Anspruch hindeutet, die bestm?glichen trockenen Weine besonders wertvoller Lagen zu produzieren.
Bei neun Teilnehmern, die sich neun Weinen stellen, gehen die Meinungen naturgem?? etwas auseinander. ?berraschend war allerdings wie gut sich der Pirat behauptet hat. Eroica, die Gemeinschaftsproduktion von Chateau St. Michelle und Loosen Estate (ja, genau dieser Loosen) aus Washington war ein kr?ftiger Vertreter mit etwas Karamell und Thymian und trotzdem einer typischen Rieslingnase. Ein leichter Firnton tat dem Trinkvergn?gen keinen Abbruch (91 Punkte). Eine deutliche Korknase dem Nackenheimer Rothenberg von Gunderloch dagegen leider schon. Weitere Vertreter:
- Franz K?nstler, Hochheimer H?lle Auslese trocken, Rheingau
kr?utrig, Schoko, Gummi, Minze 88, Punkte
- Josef Leitz, R?desheimer Berg Rottland Sp?tlese trocken, Rheingau
mineralisch, Honig, reifer Pfirsich, deutliche S?ure, nicht sehr lang, 90 Punkte
- Robert Weil, Rheingau Riesling Erstes Gew?chs
viel Kraft, Feuerstein, wild, mineralisch, 92 Punkte
- Emrich Sch?nleber, Monzinger Halenberg Auslese trocken, Nahe
Orangennote, kr?ftige S?ure, fast seifige Mineralik, 92 Punkte
- Dr. Loosen, ?rziger W?rzgarten „Alte Reben“ trocken, Mosel
mineralisch, w?rzig, cremig, 92 Punkte
- Heymann-L?wenstein, Winninger Uhlen R „Roth Lay“ trocken, Mosel
Honig, Limette, kr?ftig, mineralisch, Reifenabrieb, nicht harmonisch, 88 Punkte
- Markus Molitor, Graacher Domprobst Auslese trocken, Mosel
moseltypisch, Papaya, feine Fruchtaromen, kernig, verliert mit der Luft, 90 Punkte
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17. Juli 2009
Sind Wei?weine aus den 90ern noch genussvoll zu trinken? Nat?rlich ist das eine Frage der Qualit?t, aber auch der Herkunft. Im Falle der k?rzlich probierten Weine hat beides gestimmt: Um die allgemein langlebigen Els?sser Rieslinge und Grauburgunder der Spitzenklasse braucht man sich auch nach 12 Jahren keine Gedanken zu machen. Reife, Kraft aber auch Eleganz konnten alle vier Vertreter einer Verkostung der Jahrg?nge 1996 und 1997 bieten.
- Domaine Weinbach, Riesling Schlossberg „Clos des Capucins“ Grand Cru, Cuvée du Centenaire 1997
viel exotische Fr?chte, Banane, etw. Ananas, Honig, Karamell, trockene Kr?uter, kaum S?ure, gewinnt stark mit viel Luft, 92 Punkte
- Domaine Zind Humbrecht, Riesling Grand Cru, Clos Saint Urbain/Rangen de Thann
1997
cremig, frisch, etw. Zitrus und Nadelbaum, kraftvoll-mineralisch, fast seidig, 94 Punkte
- Domaine Zind Humbrecht, Clos Saint Urbain/Rangen de Thann, Pinot Gris Grand Cru 1997
cremig, Karamell, Mandarine, sehr langanhaltend, 92 Punkte
- Trimbach, Pinot Gris, Hommage à Georgette Trimbach 1996
?berraschend schlank und frisch, reife Birne, wei?er Pfirsich, vegetabile, aber ausgewogene Aromen, etwas pfeffrig, 95 Punkte
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