5. Juni 2010
Eine au?ergew?hnliche Trilogie war es, die den Beginn der Freiluft-Wei?weinsaison auf h?chst w?rdige Art und Weise markierte. Barriquegerifte Chardonnay-Weine aus drei verschiedenen L?ndern mit sehr komplexen Pers?nlichkeiten und viel ?berzeugungskraft, die ihresgleichen suchen:

- Fichet, Meursault Les Chevaličres 2007
mineralisch, w?rzig, seifig, Schafgarbe, eher herb, dezenter Holzeinsatz, 91 Punkte
- Huber, Baden, Chardonnay „R“ Hecklinger Schlossberg 2007
rassig, fruchtig, Banane, viel Extrakt und Eleganz, gewinnt stark mit Luft, 93 Punkte
- Kollwentz, Burgenland, Chardonnay Gloria 2007
Mineralik, Honigmelone, getrocknete Datteln, Eiskonfekt, feingliedrig, druckvoll, 92 Punkte
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2. Mai 2010
Ein Gastbeitrag von Matthias Schwerdtle
Einst als spontane Idee f?r eine einzige Veranstaltung geboren, erlebte die „Schwieberdinger L.E.-Rotweintrophy?“ am 16.04.2010 bereits ihre f?nfte Auflage und konnte somit zumindest ein kleines Jubil?um feiern. Neun Rotweine, die es bei zahlreichen Vorproben bis ins Finale geschafft hatten, wurden dabei im Rahmen einer finalen Dégustation von einer fachkundigen Jury verkostet und bewertet.
Ziemlich schnell stellte sich hierbei heraus, dass der Sieg nur ?ber die 2006er Crianza der Bodega y Vińedos Solabal und den 2007er Shiraz „Terra Barossa“ von Thorn Clarke Wines gehen w?rde, zwei ?berragenden Vertretern ihrer Preisklasse, die sich bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen lieferten. Eigentlich h?tten beide den ersten Platz verdient gehabt, da dies die Regularien aber nicht vorsehen geht der Titel in diesem Jahr nach einer Millimeterentscheidung an den „Terra Barossa“ vor dem Thorn Clarke. Die Bronzemedaille eroberte sich schlie?lich der 2007 „Trio“ Merlot-Carménčre-Cabernet Sauvignon von Vina Concha y Toro und best?tigte damit auch einen Trend: W?hrend bei der Premierenveranstaltung Weine aus ?bersee sowohl qualitativ als auch quantitativ nur eine Nebenrolle spielten und die Europ?er die ersten Pl?tze unter sich ausmachten, nahm ihr Anteil im Finale ?ber die Jahr kontinuierlich zu. Dies manifestiert sich besonders auch dadurch, dass s?mtliche Sieger der letzten drei Jahre Weine der s?dlichen Hemisph?re waren.
Alle Juroren waren sich ?ber das hervorragende Durchschnittsniveau der Weine der Endrunde einig, etwas entt?uschend allerdings der Gewinner der Kategorie „bestes Preis-/Leistungsverh?ltnis“ im aktuellen „Gambero Rosso“, der 2007er Aglianico Riserva „Contado“ von Di Majo Norante, welcher seine Qualit?ten aus der Vorrunde leider nicht best?tigen konnte.
Nachfolgend s?mtliche Weine der Finalrunde (in Klammern die Durchschnittsbewertungen der Juroren):

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2007er Shiraz “Terra Barossa”, 14.5%
Thorn Clarke Wines / South Australia (87,78 Punkte)
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2006er Crianza, 14.5%
Bodega y Vińedos Solabal / Rioja – Espańa (87,69 Punkte)
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2007er Merlot-Carménčre-Cabernet Sauvignon Reserva “Trio”, 14%
Vińa Concha y Toro / Rapel Valley – Chile (87,09 Punkte)
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2007er Dominio de Valdepusa “lesegut”, 14%
Marqučs de Grińon / Malpica de Tajo, Toledo – Espańa (86,93 Punkte)
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2007er Shiraz “Magna”,14.5%
Bodegas Callia / San Juan – Argentina (86,70 Punkte)
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2007er „Leonor“, 15%
Domaine de Cascavel / Côtes du Ventoux – France
(86,50 Punkte)
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2007er “Rufo”, 14.5%
Lemos & van Zeller – Quinta Vale Dona Maria / Douro – Portugal (86,30 Punkte)
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2007er Colección “Quatro”, 14.5%
Vińa MontGras / Colchagua Valley – Chile (85,86 Punkte)
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2007er Aglianico Riserva „Contado“, 13.5%
Di Majo Norante / Campomarino – Italia (85,00 Punkte)
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25. März 2010
…gab’s ja auch noch. Zwei Tage, zwei Hallen – mehr war nicht drin. Trotz gro?er Beschr?nkung auf die vermeintlichen Highlights und ungewohnt viel Disziplin (Ausspucken, Wegleeren, ab zum n?chsten…). Einige echte H?hepunkte waren so wenigstens kaum zu verfehlen. Die Wiederentdeckung gro?er Gr?ner Veltliner (z.B. von Hirtzberger) und die Bekanntschaft mir bislang unbekannter Gro?er Gew?chse (Rieslinge von Clemens Busch…) z?hlen da ganz sicher dazu. Vor allem aber auch die spontane und intensive Freundschaft zu einem Schweizer Schwergewicht, das sich aber leider kaum drum scheren d?rfte und meine Wege h?chstwahrscheinlich nicht mehr kreuzen wird: Gantenbein Chardonnay, 97 Punkte, bester trockener Wei?wein an den ich mich in meinem Weintrinkerleben ?berhaupt erinnern kann.
Pers?nliche ProWein-Premiere und nicht mal ann?hernd die H?lfte dessen erlebt und mitgemacht, was eigentlich geplant war. Dennoch, das was war, war schon was. Auch die Stadt abends zu erleben: D?sseldorf fest im Griff tausender ProWein-Besucher, die einfach nicht genug bekommen … 🙂
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