27. Juni 2011
Wer sich f?r die Weine der Hessischen Staatsweing?ter interessiert und bei der Gelegenheit Kloster Eberbach im Rheingau besuchen will, hat gleich mehrere Anlaufstellen. Da w?re nat?rlich die Vinothek im Kloster selbst, bei der sich auch der eine oder andere Weine probieren l?sst.
Dann sollte man unbedingt den Steinberg, den gr??ten, vollst?ndig von einer Mauer umgebenen Weinberg in Deutschland, anschauen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf den Rheingau, den man am besten bei einem Vesper mit den Weinen des gr??ten deutschen Weinguts auf den Steinbergterrassen genie?t. Nicht zuletzt sollte man dies alles mit einer F?hrung in einem der modernsten Weinkeller Europas, dem nur wenige Schritte entfernten Steinbergkeller, verbinden (Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen m?glich).
Die Begehung dieses 14 m tiefen, auf drei Etagen traubenschonend die Schwerkraft nutzenden Kellers vermittelt recht gut, warum die dort gekelterten Weine alle ?ber eine hohe bis sehr hohe Qualit?t verf?gen. Nat?rlich ist das auch im eigentlichen Wortsinne keine trockene F?hrung.
Stellvertretend f?r das sehr umfangreiche Sortiment der Hessischen Staatsweing?ter hier drei ganz unterschiedliche Weine:
Kloster Eberbach, Riesling trocken, 2010
Dieser Basiswein ist wunderbar frisch und trinkanimierend, 85-86 Punkte
Assmannsh?user H?llenberg, Sp?tburgunder trocken, 2009
Musterg?ltiger Sp?tburgunder, stoffig, elegant, typ. Waldfr?chte, 87+ Punkte
Hochheim Domdechaney, Riesling Erstes Gew?chs trocken, 2009
reife Fr?chte, F?lle, komplex, 92 Punkte
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10. Juni 2011
Manchmal lohnt es sich, 10 Jahre zu warten. Ob es sich um den richtigen Zeitpunkt handelt oder schon zu sp?t ist, dar?ber kann man vorab nur spekulieren. Zwar darf man bei Weinen in der 15-Euro-Preisklasse schon einiges erwarten, aber es gibt da auch genug Kandidaten, mit denen man einige Jahre fr?her deutlich mehr Spa? gehabt h?tte. Nicht unbedingt bei diesen beiden:
- Capafons-Osso, Masia Esplanes, Mont Sant, Spanien 2001 (Cab. Sauvignon, Merlot, Grenache, Syrah)
gerade noch sehr gut, tintig, samtig, kr?utrig, Kirsche, seidige Tannine und kr?ftige S?ure, 90 Punkte
- Fattoria di Basciano, I Pini, Toskana, Italien 2001 (Cab. Sauvignon, Sangiovese, Syrah)
auf dem H?hepunkt, sehr w?rzig und erdig, Lakritz, Kaffee, leicht gem?sig, 90 Punkte
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23. Mai 2011
Echte Weinliebhaber schlie?en nicht vom Etikett auf die Weinqualit?t. Das ist auch gut so. Die 2003 Morillon Reserve von Sabathi w?re sonst kaum ernstzunehmen. Aber da ist ja noch der Preis, der aufhorchen l?sst. Und nat?rlich der Name des Weinguts, das sehr wohl f?r hochwertige Weine steht und weit ?ber die Steiermark hinaus zu Ruhm gekommen ist. Die mittlerweile ?brigens sehr ansprechenden Etiketten passen da auch ganz gut dazu. Im schwierigen Hitzejahr 2003 allerdings ist der Morillon, der anderswo Chardonnay hie?e, aber nicht rundum gelungen: Stark vom Barrique dominiert, mit Vanille und etwas Bananenaromatik ist er eher flach und langweilig (88 P.)
Anders dagegen das Gro?e Gew?chs Wei?burgunder, Mandelberg, 2006 von Dr. Wehrheim aus der Pfalz: getrocknete Aprikose, Holunder, Zitrus, Brennnessel, feinnervig, w?rzig, viel Extrakt, etwas dropsig – 92 Punkte f?r den Inhalt der Flasche.
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